Aus meiner Feder: Der Drache, der nicht lachen wollte

Kinderillustratorin J. Luzanova
Kinderillustratorin J. Luzanova

Es gab da einen Drachen,

der musste immer lachen.

Er spie sein Feuer prustend aus,

das hing ihm aus den Ohren raus.

 

Da kam der Maximilian,

auf seinem ollen Fahrrad an.

Er hörte von dem Drachen,

und seinem lauten Lachen.

 

Er sagte: "Lieber Drache,

was machst du denn für Sachen?

Ein Drache muss doch schaurig sein,

und eine Menge Feuer speien!"


Der Drache zog die Augenbrauen,

bis zu den Ohren hoch.

Er fragte sich wie anders machen-

Er fänd´s ja selber doof.

 

Da kam dem Maximilian,

auf einmal ne Idee.

Der Drache soll zum Doktor gehen

dann tut´s auch nicht mehr weg.

 

Schwupp di wupp, erhob er sich,

und flog ganz schnell davon.

Der Doktor war schon informiert,

die Salbe bereits ausprobiert.

 

Da juckte es in seiner Nase,

heraus kam eine Feuerblase.

Sie wurde groß und größer...

folglich rot und röter...

 

Dann machte es: Zisch- Zisch

Das Lachen entwich.

 

Der Drache war nun wieder heil.

Jedoch ein kleiner Makel...

Ein Rauchwölkchen entfleuchte,

aus seinem grünen Hinterteil.

 

Und die Moral von der Geschichte...

Salben bringen Drachen aus dem Gleichgewicht.

 

C.K.Lambert

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